Will die IHK ein FFH-Naturschutzgebiet zerstören?

Wir – die Naturschutzverbände BUND Krefeld und Meerbusch, Aktion Baumschutz, NABU Krefeld/Viersen und Meerbusch – halten die, von der Industrie und Teilen der Politik, wieder entfachte Forderung einer Straße durch das NSG/FFH (Flora Fauna Habitat) Gebiet Bursbach/Latumer Bruch vollkommen unangebracht und gesetzeswidrig. Ebenso ist sie nicht zielführend für eine positive Entwicklung des Krefelder Hafens.

Das Latumer Bruch, einschließlich des Herrenbusch, ist ein außergewöhnliches Gebiet, welches in dieser Zusamensetzung in unserer nahen Region kaum zu finden ist. Mit seiner sehr großen Artenvielfalt beherbergt es ca. 150 Rote-Liste-Arten. Mit Brut-Erfolgen von Schwarzmilan, Rotmilan, Neuntöter, Gartenrotschwanz, Schwarzkehlchen, Nachtigall und dem Vorkommen von Sumpfwolfsmilch, Sandthymian, Heidenelke, Bergsandglöckchen, Geflecktem Knabenkraut und Seggenrieden nennen wir nur einige Arten, die neben den besonders geschützten Lebensräumen und Arten (Kammmolch und Ameisenbläuling) nach der FFH-Richtlinie vorhanden sind.

Dieses Gebiet ist auch in Krefeld das einzige Gebiet, welches nicht zerschnitten ist und über eine Größe von 5 bis 10 km² verfügt. Dies ist auch ein Schutzziel der FFH-Ausweisung für das Latumer Bruch. Denn durch größere Flächen ist der Genaustausch besser gegeben, was sicher jedem einleuchtet.

Leider muss man sagen, dass die IHK mit kleinen Teilen der Industrie und Politik seit vier Jahrzehnten konzeptlos agiert. Statt eine kluge Ansiedlungspolitik im Hafen zu betreiben und eine zukunftsorientierte Verkehrsführung im Norden durchzuführen, die auch die Belange der dort lebenden Anwohner berücksichtigen würde, wird immer nur kleines Stückwerk durchgeführt. Selbst bei der einst bestehenden Bundesstraße B 222 (alte Südanbindung) hat die Stadt Krefeld zugestimmt, dass diese in eine Ortsdurchfahrt umgewidmet wurde. IHK und Industrie haben dem nicht widersprochen (Dies ist nur als Beispiel zu sehen und soll nicht rückgängig gemacht werden).

Dass der Krefelder Hafen in den letzten Jahrzehnten zweistellige Millionenverluste erbracht hat, den die Bürger ausgleichen mußten, wird gerne verschwiegen. Zieht man zusätzlich den Hafenbereich des Chempark ab, werden die Verluste noch deutlich höher.

Ad absurdum ist dabei, dass es hier nur um ca. 3 bis 5 km Umweg für die ganz im Süden liegenden Hafenanlieger geht, wozu eins der wertvollsten Naturschutzgebiete und Landwirtschaftliche Flächen zerstört werden soll.

Wir fordern die Industrie und Politik auf, eine kluge Entwicklung zu betreiben, die auch die Belange des Natur- und Umweltschutzes berücksichtigt.

BUND Meerbusch
BUND Krefeld
Bürgeraktion Krefeld
NABU Meerbusch
NABU Krefeld/Viersen

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Eine weitere “Bunte Meter für den Stieglitz-Aktion” auf dem Flugplatz Niershorst

Unterstützung kommt von Goerg Lüdecke vom NABU Kempen – St. Hubert – Tönisberg. Diesmal ist entlang der nördlichen Zaunanlage auf 350 Meter Länge ein schmaler Streifen mit einem speziellen Wildblumensamen der Firma Rieger-Hoffmann eingesäät worden. Zur Vorbereitung der Einsaat ist mit der Motorfräse von Georg Lüdecke, der auch das Saatgut gespendet hat, der Boden entsprechend bearbeitet worden.

Wir vom NABU Grefrath bedanken uns herzlich für die Unterstützung aus der Nachbarschaft.

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Im Herzen von Grefrath steht der über 800 Jahre alte Kirchturm von St. Laurentius – „Es ist ein tierisch guter Kirchturm“

Grefrath. Der ortsbildprägende Bau des Grefrather Ortskernes, am historischen Grefrather Marktplatz (Bodendenkmal) gelegen, ist die Laurentiuskirche, die Grefrather Pfarrkirche seit vielen hundert Jahren mit dem Turm der um 1200 errichteten romanischen Kirche. Die heutige Kirche ist eine gotische Kirche und der 800 Jahre alte Turm der einstigen romanischen Kirche ist der mit Abstand älteste Teil der Laurentiuskirche. Der Turm ist wahrlich ein „tierisch guter Turm“, der inzwischen den Grefrather Ortskern noch attraktiver, noch lebendiger, noch „tierischer“ gemacht hat.

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Bilanz Amphibienschutz rund um Burg Uda in Oedt – Gefährliche Laichwanderung

Der Weg vom Biotopgelände an der Grundschule in Oedt zu den Laichgewässern im Renaturierungsgebiet Burgbenden ist für viele Amphibien ein lebensgefährliches Unterfangen. Sie müssen die vielbefahrene Mühlengasse überqueren. Der Krötenzaun der Amphibienschützer des NABU-Grefrath hat nun bereits im zweiten Jahr vielen Tieren das Leben gerettet.

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2 Falkenkinder haben das Licht der Welt erblickt!

Der Live-Bildschirm ist im Schaufenster der Grefrather Buchhandlung zu sehen.

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Großhonschaft Schlibeck – ein Bienenparadies

Theo Schriefers bei den Bienen im kleinen Bongert in Schlibeck

Von Manfred Baum

Schlibeck /Grefrath. Es gibt einen ersten bemerkenswerten Erfolg für den NABU Grefrath, für den Bienenzuchtverein Oedt und Umgebung, die Bündnisgrünen und die Gemeinde Grefrath auf dem gemeinsamen Weg die Sport-und Freizeitgemeinde Grefrath noch grüner, noch blühender, noch summender zu machen. Der Oedter Bienenzuchtverein und Umgebung fand in dem ehemaligen Landwirt Theo Schriefers (77) in der Großhonschaft Schlibeck einen Mitstreiter auf seinem über 530 Jahre alten Weggenhof, dem ältesten Hof in Schlibeck.

Der Bienenzuchtverein Oedt war auf Theo Schriefers zu gegangen mit der Bitte, dass man dort acht Bienenvölker ansiedeln dürfe, denn der Verein hatte gesehen, dass Schriefers an der Landstraße nach Lobberich einen blühenden und großen vor sieben Jahren angelegten Bongert hat mit 60 Obstbäumen, darunter viele alte Apfelsorten, aber auch mit Pflaumenbäumen, Kirchbäumen, Birnbäumen und Bäumen mit verschiedenen Nüssen. In diesem rund sechs Morgen großen Bongert weideten viele Jahre Schafe und Theo Schriefers lässt Obstler für einen Privatgebrauch ebenso herstellen, wie Apfelsaft. Es gibt sogar direkt hinter dem Haus noch einen weiteren, älteren gut einen Morgen großen Bongert mit 18 Obstbäumen, wo auch die Gänse des inzwischen still gelegten Hofes ihr Futter finden, täglich ein halbes Dutzend Eier legen und auch für „höfische Begleitmusik“ durch ihr Geschnatter sorgen. In diesem kleineren Bongert haben jetzt die acht Bienenvölker ihr „neues Zuhause „gefunden.“

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Integration und praktische Naturschutzarbeit in Nettetal-Breyell

Eine integrative Naturschutzaktion fand am Samstag, den 23.04.2016 in Nettetal-Breyell statt. Die Arbeitsgemeinschaft Obstwiesenschutz des NABU Krefeld/Viersen hatte zum gemeinsamen Bau von Benjeshecken auf einer Streuobstwiese aufgerufen.

Im Winter 2015 konnte ein dringend notwendiger Pflegeschnitt der ca. 88 Obst- und Kastanienbäume durch Fördermittel finanziert werden. Bei der Maßnahme entstand reichlich Schnittgut, welches nun in das Gras einzuwachsen drohte. Mit vielen ehrenamtlichen Helfern konnte dieses Schnittmaterial zu mehreren Benjesheckenabschnitten zusammengetragen und verbaut werden. Die Totholzhecke dient als Nist- und Zufluchtstätte für Säugetiere und Vögel und außerdem als Lebensraum für Spinnen und einige Insekten wie z.B. Käfer, Wanzen und Wildbienen.

Unterstützt wurden wir von acht ehrenamtlichen Flüchtlingen unterschiedlicher Nationalitäten (Syrien, Eritrea, Afghanistan), die schon ein wenig Deutsch sprechen können. Dies wurde von Herrn Vögeding und Herrn Wiegers organisiert, die sich schon länger um Flüchtlinge aus Nettetal und Bracht kümmern. So wurden im März 2016 mit etwa zehn jungen Männern drei Natur- und Umwelterkundungen mit der Biologischen Station an den Krickenbecker Seen und in der Hinsbecker Heide durchgeführt. Im April 2016 konnten die jungen Männer dann bei einer Führung den Naturschutzhof in Nettetal kennenlernen. Das bei den Aktionen erlernte Vokabular wurde stets im Sprachunterricht vertieft.

Nun wurde diese Form der Integrationsarbeit mit einem größeren praktischen Einsatz im Natur- und Umweltschutz fortgeführt. Das Ziel ist es, die Teilnehmer an hiesige Institutionen und Vereine heranzuführen, ihnen den Niederrhein näher zu bringen und gleichzeitig praktische Erfahrungen, Sprachanlässe, Eindrücke und Anregungen zu vermitteln. Bei dieser Aktion konnten auch nicht ganz so gängige Wörter wie „Pferdeverbissschutz“, „Baumpfähle“ und „Astschere“ gelernt werden.

Sehr dankbar sind wir für die großzügige Spende der Firma AGIS Industrie Service GmbH & Co. KG aus Viersen. Sie stellte die Arbeitskleidung für die Flüchtlinge zur Verfügung, die auch bei künftigen Aktionen genutzt werden kann.

In etwa drei Stunden schafften wir es, sämtliches Schnittgut zu vier Benjesheckenabschnitte zu verbauen. Anschließend stärkten wir uns mit eigenem NABU-Bio-Streuobstapfelsaft und Keksen. Von der Aktion profitierten alle Beteiligten. Es ergaben sich viele persönliche Kontakte durch die Arbeit für den Naturschutz. Alle Teilnehmer konnten sich vorstellen, an weiteren integrativen Naturschutzprojekten teilzunehmen.

Wir bedanken uns bei allen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung!

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Rückblick Saisoneröffnung & Pflanzenbörse

“Der April macht was er will!”

Diesen Spruch kennt wirklich  jeder. Auch am 24. April, unserer Pflanzenbörse, zusammengeschlossen mit der Saisoneröffnung, hat sich dieser Spruch bewahrheitet. Doch trotz ein paar Schauern und dem wechselhaften Wetter hatten wir an rund 30 Ständen Käufer und Verkäufer, die sich davon nicht haben abschrecken lassen. Wir danken Allen, die mitgewirkt, Programm gemacht und uns besucht haben! Wir freuen uns schon auf eine wundervolle Zusammenarbeit bei der nächsten Pflanzenbörse zusammen mit dem Erntedankfest am 09. Oktober.

Liebe Grüße und bis dahin

Ihr Naturschutzhof-Team!

Die Geschwister Roggen

Immer mit viel Herz dabei!

Kunst, Pflanzen & Co.

Kunst, Pflanzen & Co.

Egal ob kleine ....

Egal ob kleine ….

...oder große Stände.

…oder große Stände.

Ausstellung  " Müll Lebensgefahr für Tiere"

Ausstellung
” Müll Lebensgefahr für Tiere”

Jeder Dreh gewinnt! Ein Spaß für Groß und Klein.

Jeder Dreh gewinnt!
Ein Spaß für Groß und Klein.

Frühlingshafte Holzmotive

Frühlingshafte Holzmotive

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Der Countdown läuft, ab dem 8. Mai geht es vorrausichtlich mit dem Schlüpfen los

Turmfalke, Foto: Franz Miertz (NABU Grefrath)

Turmfalken sind bereits nach einem Jahr geschlechtsreif. Im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr besetzen sie das Brutrevier, das häufig auch als Winterrevier gedient hat. Ein Paar bleibt zumeist ein Leben lang zusammen. Wenn als Brutplatz nicht ein vorhandenes Nest genutzt wird, begnügt sich der Turmfalke mit einer kleinen Mulde, aus der die Eier nicht wegrollen können. Das Weibchen legt zwischen Mitte April und Mitte Mai vier bis sechs Eier und brütet 29 Tage lang. Nachdem die Jungen geschlüpft sind, werden sie gut vier Wochen lang gefüttert. Nachdem sie das Nest verlassen haben, werden sie noch weitere vier Wochen von den Eltern begleitet und gefüttert. Danach verlassen sie ihren Geburtsort und suchen sich ein eigenes Revier.

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“Lina Hähnle und die demokratischen Traditionen im deutschen Naturschutz”

Eine Veranstaltung am 25. Februar 2016 in Berlin in Kooperation mit der Stiftung Naturschutzgeschichte

Lina Hähnle hat im Jahr 1899 mutig den Vorsitz des neuen Bundes für Vogelschutz übernommen, zu der Zeit noch äußerst ungewöhnlich für eine Frau. Sie führte den Verein dann 38 Jahre lang und prägte ihn mit ihrer resoluten Natur. Es ist beeindruckend und schon legendär, wie sie, auch aus heutiger Sicht, zu ihrer Zeit alle Mittel und Strategien professioneller Lobbyarbeit ausschöpfte und mit umfangreichen Werbekampagnen den Bund für Vogelschutz zu einem mitgliederstarken und einflussreichen Verband aufbaute.

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Projekt „Unser grünes Grefrath“ startet


NABU Grefrath: Vielfalt bewahren als Partner der Natur

Der NABU-Grefrath stellt seine Natur- und Artenschutzarbeit 2016 unter das Dach der UN-Dekade Biodiversität, in deren Mittelpunkt das vorbildliche Engagement für intakte Natur- und Kulturlandschaften, einzelne Arten und Lebensräume steht. Mit dem Projekt „Unser grünes Grefrath – Kommune für biologische Vielfalt“ möchte die NABU-Gruppe den Naturschutzgedanken auf kommunaler Ebene stärken und das Bewusstsein hierfür schärfen.

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